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Aktuelles kurz beleuchtet!

Die Haar-Mineral-Analyse - Pro und Contra


In wenigen Fachkreisen erfährt die Haar-Mineral-Analyse eine gewisse Wertschätzung. In der Öffentlichkeit besteht eine grosse Unsicherheit, weil man von der Schulmedizin oft zu hören bekommt, diese Analysenform sei ein Humbug und wissenschaftlich nicht belegbar.

Seit geraumer Zeit bedient sich jedoch die Gerichtsmedizin der Haaranalyse. Diese Art von Analyse wird dann eingesetzt, wenn es sich um einen Drogennachweis handelt oder wenn jemand auf unerklärliche Art verstorben ist. Mit Hilfe dieser Analyse lassen sich auch Gifte oder Medikamente nachweisen, die unter gewissen Umständen den Todes des betroffenen Individuums begünstigt haben.

Die Haar-Mineral-Analyse befasst sich ausschliesslich mit dem Nachweis von Mineralien und Spurenelementen im Haar. Schauen wir uns ein Bild eines Haarwurzels etwas genauer an. In dieser Analyseform lassen sich auch die toxischen Metalle (Arsen, Blei, Barium, Quecksilber, Beryllium und Cadmium) nachweisen. Auch wenn diese Werte im sogenannten Toleranzbereich befinden, muss gesagt werden, dass diese Elemente den Stoffwechsel des Menschen belasten.



Beachten wir zum einen, dass die Nähr- und Vitalstoffe im Blut über die kleinsten Blutbahnen, den Kapillaren, an die einzelnen Haarwurzel geführt werden. Zum anderen muss man wissen, dass man Blutanalysen und Haar-Mineral- Analysen nicht miteinander vergleichen sollte.

Die Nährstoffsituation im Blut verändert sich von Stunde zu Stunde. Je nach dem, was man gegessen oder getrunken hat, reagiert der Metabolismus (Stoffwechsel) schnell.

In den Haaren kann man jedoch erkennen, welche Mineralien bzw. Spurenelemente in den Zellen ankommen oder eben nicht. Das Leben in den Zellen bestimmt doch unser Wohlbefinden. Der Medizin ist bekannt, was mit Zellentartung gemeint ist. Ebenso ist das Wissen über den Zitratzyklus (Zellatmung) bekannt. Diese Liste der wissenschaftlichen Grundlagen des Stoffwechsels im Menschen ist bekannt. Aus meiner 12 jährigen Erfahrung (Forschung auf diesem Gebiet) kann ich berichten, dass es eine höhere Kunst darstellt, ein solches Analysenresultat einigermassen zu interpretieren. Insbesondere darum, weil man das Bild und nicht nur die einzelnen Nährstoffe analysieren sollte.

Wir schauen uns in der Medizin auch ein Röntgen- oder MRI-Bild an, stimmt's? Warum verschliessen wir die Augen vor dieser Art von Bildern? Was ist den nun wissenschaftlich und was nicht? Wenn wir von Wissenschaft sprechen, so müssen wir uns über den Begriff "Wissenschaft" Klarheit verschaffen.

Im Internet (Wikipedia) wird Wissenschaft wie folgt formuliert:

"Wissenschaft ist die Tätigkeit des Erwerbs von Wissen durch Forschung, seine Weitergabe durch Lehre, der gesellschaftliche, historische und institutionelle Rahmen, in dem dies organisiert betrieben wird, sowie die Gesamtheit des so erworbenen menschlichen Wissens. Forschung ist die methodische Suche nach neuen Erkenntnissen, ihre systematische Dokumentation und Veröffentlichung in Form von wissenschaftlichen Arbeiten."

Wenn ich das also richtig verstehe, steht am Anfang die Forschung auf einem Gebiet. Die Forschung umfasst das Wissen, wie der menschliche Stoffwechsel funktioniert und welche orthomolekularen Elemente daran beteiligt sein müssen, dass der Mensch "funktioniert".

Wie manchmal hat sich menschliches Wissen als falsch erwiesen? Wie oft hat es sich gezeigt, dass solche vertretenen Lehrmeinungen sich als unwahr oder als Irrlehre erwiesen haben? (Beispiel: Die Welt ist eine Scheibe?)

In vielen Ernährungslehren wird von bedarfsorientierter Ernährung gesprochen. Was ist denn der genaue Bedarf des Menschen? Das ist meines Erachtens von Mensch zu Mensch verschieden. Zudem hängt der Bedarf doch sehr mit den Belastungen (Stressmomenten) des Individuums zusammen. Dabei spielen die Erlebnisgeschichten und die Gefühlswelt des Individuums bezüglich des Stoffwechsels eine eminent wichtige Rolle! Unter menschlicher Erlebnisgeschichte sind alle durchlebten Erfahrungen zu verstehen, die den Menschen in seinem jetzigen wie künftigen Verhalten prägen und beeinflussen. Das limbische System im Gehirn speichert diese Erlebnisse ab und sie sind abrufbar (z.B. durch Musik, Düfte u.a.m.)

Das Wort "Vitalstoffverbrauch" ist jedoch selten bis nie zu hören. Der Tag beginnt und wir haben einen gewissen Tagesplan, von welchem wir vielleicht erahnen können, was wir an diesem Tag an Nähr- und Vitalstoffen benötigen. Nun läuft der Tag jedoch völlig anders als erwartet. Somit muss der Verbrauch an Nährstoffen anders ausfallen.

Ich möchte an dieser Stelle keine berufliche Tätigkeit in Frage stellen oder werten. Ist es nicht so, dass z.B. ein Buschauffeur, Lokführer oder Pilot in gewissen Situationen einen ganz anderen "Vitalstoffverbrauch" aufweisen, als jemand, welcher diesen Belastungen nicht ausgesetzt ist? Hat eine allein erziehende Mutter nicht einen anderen "Vitalstoffverbrauch", als eine Mutter, die sich auf eine intakte Familie berufen kann? Es gäbe beliebige Beispiele, die man hier aufführen könnte.

Dies alleine sind schon Gründe genug, sich mit diesem "Instrument" näher zu befassen. Ich weiss von Medizinern, die diese Analysenform bei jeder Anamnese mit einbeziehen. Weil wir gewisse Dinge nicht gelernt haben oder verstehen können, müssen sie noch lange keinen Unsinn darstellen.

Wie bin ich selbst auf dieses Thema bzw. diese Analyseform gestossen? Klienten haben berichtet, dass sie z.B. nach einer intensiven Körpertherapie vorübergehend deutlich weniger oder keine Beschwerden mehr hatten. Nach einer gewissen Zeit seien diese jedoch wieder zum Vorschein gekommen. Nun stellte ich mir die Frage, was dafür als Ursache in Frage kommen konnte. Eigene Erfahrungen mit der orthomolekularen Medizin gaben mir viele sinnvolle Erklärungen auf diese Fragen.

Über persönliche Forschungen an mir selbst konnte ich die Veränderungen des Stoffwechsels beobachten und mit meinen durchlebten Lebenssituationen vergleichen. Der Stoffwechsel befindet sich in dauernder Anpassung an die verschiedensten Situationen. Dabei checkt der Körper immer wieder, welche Ressourcen zur Verfügung stehen.

Beim Auto ist es einfach zu erklären. Ist der Benzintank unterwegs leer, so steht das Auto im dümmsten Fall still, ohne dabei Schaden zu nehmen. Füllt man den Tank wieder auf, so kann die Fahrt wieder aufgenommen werden. Leuchtet jedoch die Öllampe auf, so ist es angezeigt, schnell die nächste Tankstelle oder Garage aufzusuchen. Unterlassen wir dass, so müssen wir mit Schäden rechnen und die Reparatur kann uns unter Umständen sehr teuer zu stehen kommen.

Bei Naturkatastrophen ist das Verhalten von uns Menschen doch sehr ähnlich. Die einen Menschen realisieren die Warnzeichen und ziehen daraus ihre Konsequenzen. Andere wiederum ignorieren diese Zeichen und glauben nicht, dass es sie betreffen wird(Pompeij/Vesuv in der römischen Epoche und der Mount Kelud auf der Insel Java als aktuelles Beispiel). Die Folgen des Ignorierens sind fatal. Die Geschichte hat es immer wieder bewiesen!

Diese Analyseform können wir als eine Art "Frühwarnsystem" anschauen. Die Praxis zeigt, dass bei sorgfältig durchgeführter Stoffwechselkorrektur eine zum Teil massive Verbesserung des Leidens wahrgenommen wird - auch das ist beweisbar!

Was wir bei der Haar-Mineral-Analyse nicht tun können und dürfen, sind Rückschlüsse auf irgendwelche Krankheitsbilder ziehen zu wollen. Falls sich, aufgrund der Analyse, kritische Werte zeigen, so rate ich immer zur medizinischen Abklärung. Würde einer Zusammenarbeit zwischen Medizin und Komplementärmedizin offener und weniger kritisch entgegengesehen werden, würden wir unsere Aufgabe, dem Menschen bei der Erhaltung der Gesundheit zu dienen, wesentlich näher kommen.

Die Haar-Mineral-Analyse ist ein sinnvolles und gutes Instrument bzw. Werkzeug zur Erkennung von Stoffwechselstörungen oder Disbalancen. Sie ist, wie viele andere Therapieformen in ihrer Aussage nicht erschöpfend. Eine einmalige Analyse gibt uns eine Bild, welches, je nach Länge der Haarprobe, bis zu einem Jahr zurückreichen kann. Folgeanalysen bieten jedoch die Möglichkeit, Veränderungen in negativen wie im positiven Sinne zu erkennen.

Schauen wir uns zum Schluss eine sinnvolle Erklärung zum Begriff der orthomolekularen Medizin an: Eine ausgewogene Zufuhr von Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen sowie Amino- und Fettsäuren ist für die Gesundheit und das tägliche Wohlbefinden jedes Menschen unentbehrlich. Kann der natürliche Bedarf des Organismus durch die Ernährung nicht gedeckt werden, müssen diese Nährstoffe (sog. Nutrienten) gezielt substituiert werden. Die orthomolekulare Medizin bildet dabei die wissenschaftliche Grundlage für die optimale Versorgung des Organismus mit den jeweiligen "Nährstoffen".

Was Sie, liebe Leserin und lieber Leser, der Haar-Mineral-Analyse jetzt für einen Stellenwert zuordnen wollen, möge Ihrer Entscheidung obliegen.