Müdigkeit (Teil 2)

Durch Beobachten der Menschen und mir selber und durch das Studium vieler verschiedenster Fachliteratur bin ich auf einige Fragen gestossen, die mir sehr bedeutsam erscheinen.

Die erste Frage ergibt sich aus dem Fazit von Teil 1 dieses Themas; wie ernähren wir uns eigentlich? Wir führen unserem Körper eine ganz beträchtliche Menge sogenannter de-naturierter Nahrung (nicht Lebensmittel) zu. Bedenken wir einmal folgende Tatsache, dass ein ungeborenes Kind während der gesamten Entwicklungsphase durch die Nabelschnur der Mutter ernährt wird. Ernährt sich die Mutter einigermassen gesund, so stehen die Chancen gut, dass auch das Ungeborene gesund sein wird. Was wir Eltern an Erbinformationen haben bzw. nicht haben, geben wir dem Kind weiter. So wundert es also nicht, dass Kinder mit schlechten Startbedingungen ins „Lebensrennen“ geschickt werden.

Die sogenannte Nahrungsmittelindustrie mit ihrem künstlich hergestellten Food ohne irgendwelche Lebensenergie kann nur dazu dienen, dass wiederum andere Industriezweige davon „ernährt“ werden; denken wir zum Beispiel an die grossen Pharmariesen, die gleich das doppelte Geschäft machen. Darüber gibt es ausreichend Literatur für interessierte Menschen.

Beim Studium der verschiedenster Literatur ist mir aufgefallen, dass alle sogenannten Nahrungsergänzungen lediglich Versuche darstellen, dem Körper Informationen zukommen zu lassen, die es ihm ermöglichen, ein gewisses Gleichgewicht wieder herzustellen. Bei allem Respekt vor der menschlichen Spezies, aber es muss doch einmal gesagt werden, dass es keinem Tier einfallen würde, am Morgen einen Kaffee (Muntermacher) zu trinken oder den Durst mittels Süssgetränke zu löschen!

Müdigkeit Teil 2

Die meiste Nahrung, die wir zu uns nehmen, darf als leb- und energielos bezeichnet werden. Wie sollen wir dann den Tag energievoll verbringen, wenn wir und mit entsprechender Nahrung zu sättigen versuchen, richtig, es bleibt bei einem Versuch, welcher kläglich scheitert. Die Thematik der Nahrungsergänzung macht grundsätzlich Sinn. Der eigentliche Zweck wäre, dass wir uns über eine wirklich gesunde Ernährung Gedanken machen würden. Doch wo und wie bekommen wir noch „lebendiges, energievolles Essen? So sieht mein Salat zum Mittag aus – frisch!

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An verschiedensten Seminaren und Weiterbildungen wird über Energie gesprochen; meines Erachtens ebenso ein Begriff, welcher für Vieles herhalten muss. In der alternativen Szene, die eigentlich versucht, den Menschen aufzuklären, wie es um die Energie steht, würde eigentlich eine gute Sache darstellen, doch dann kommt die Schattenseite des Ganzen. Diese will ich hier nicht aufführen, denn es ist allen zu genüge bekannt und sonst besuche man eine entsprechende Veranstaltung oder Messe.

Zur Lebensqualität zählt heute auch das Wohnen und Schlafen. Ist daher sicher berechtigt, entsprechende Alternativen auf dem Markt anzubieten.

Es kommt die Frage der Arbeitsstätte auf uns zu. Wo und wie müssen wir heute arbeiten? Beobachten wir einmal die Bauweisen der Häuser. Es muss alles schnell gehen und daher dürften die Betonbauten an eine der ersten Stellen stehen. Für Garagen und Keller mag das ja noch seine Richtigkeit haben, doch im bewohnten Teil eines Hauses sollten andere Baumaterialien eingesetzt und verwendet werden wie z.B. Holz.

Ich selbst bewohne eine modernes, nach neuesten Erkenntnissen gebautes Haus und ich fühle mich darin wohl.

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Meine Arbeit verrichte ich abwechselnd zu Hause oder in einer Praxis in Zürich. In diesem Haus, welches in den 70-er Jahren gebaut wurde, stelle ich immer mehr fest, welche Qualität es überhaupt besitzt – so gut wie keine Energie in diesem Gebäude.

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Flughafen Kloten*

Der Lärm und die *Luftbelastung gibt uns Menschen noch den Rest. Haben Sie sich auch schon einmal gefragt, warum es den Menschen im Urlaub normalerweise deutlich besser geht? Warum haben wir dann spürbar mehr Energie zur Verfügung? Mit der Ernährung hat es leider nicht so viel zu tun, denn man setzt sich in den Ferien andere Massstäbe als zu Hause. Wir haben, in Normalfall, weniger oder einen anderen Stress als im „grauen“ Alltag. Das Wortgebilde „grauer Alltag“ sagt es ja deutlich; wir halten uns meistens den ganzen Tag in geschlossenen Räumen auf, die zusätzlich belüftet bzw. klimatisiert werden müssen.

Einen Vorteil hat die Müdigkeit – sie ist kostenlos, doch den wirklichen Preis bezahlen wir mit unserer Gesundheit!